Kladderadatsch

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Kladderadatsch *

Wie ein Kartenspiel kulturelle Identität in ein skalierbares Markenerlebnis übersetzt

Projektart: Kartenspiel

Datum: Semester 8.

Ursprung: Bachelorarbeit

Kladderadatsch

Projektziel: Mit Kladderadatsch wollte ich den kölschen Dialekt nicht archivartig bewahren, sondern spielerisch, emotional und gemeinschaftsstiftend erlebbar machen. Ziel war ein Produkt, das Sprachkultur in eine moderne, zugängliche Form übersetzt.

Research: Dialekte transportieren Zugehörigkeit, Haltung und regionale Identität, verschwinden im Alltag aber oft aus aktiver Nutzung. Genau darin lag die kommunikative Herausforderung: Wie lässt sich Sprache so inszenieren, dass sie nicht belehrend, sondern verbindend wirkt?

Insight: Sprache bleibt nicht hängen, wenn sie nur erklärt wird. Sie bleibt hängen, wenn Menschen sie gemeinsam erleben, anwenden und mit Emotionen verknüpfen.

Strategie: Ich habe aus dem Thema kein Informationsprodukt, sondern ein modulares Spielerlebnis entwickelt. So wurde aus Dialekt ein zugängliches Format, das Wissen, Humor, Identität und Interaktion verbindet.

Umsetzung: Konzeption des Spiels, Entwicklung von Naming und visueller Identität, Gestaltung von Karten, Packaging und typografischem System sowie fotografische Produktinszenierung. Gleichzeitig wurde das Konzept so angelegt, dass es sich später auf weitere Dialekte übertragen ließe.

Learnings: Gute Gestaltung wird besonders stark, wenn sie nicht nur schön, sondern systemisch gedacht ist. Kladderadatsch hat mir gezeigt, wie aus einer kulturellen Beobachtung ein skalierbares Format mit echter communitynaher Qualität werden kann.

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Typografie

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